Lobende Worte für Inklusionsprojekt LebensArt

Ministerpräsident Stephan Weil, MdB Dr. Matthias Miersch und Landtagskandidatin Claudia Schüßler besuchen die Hofanlage Holtensen.

Die Hofanlage Holtensen der Lebenshilfe Seelze ist ein Beispiel für Inklusion. Etwa 80 Menschen mit Behin-derung arbeiten hier im Biolandbetrieb Lebensgrün, der Werkstatt und im 2016 eröffneten Café und Hofladen LebensArt. Von  der Vielfalt auf der Hofanlage haben sich Ministerpräsident Stephan Weil, der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch und Land-tagskandidatin Claudia Schüßler (alle SPD) überzeugt.

Anerkennung fand Stephan Weil nach dem Rundgang dafür, was auf der Hofanlage entstanden ist. „Ich bin beeindruckt, was bei der Lebenshilfe immer wieder möglich ist“, lobte er das Inklusionsprojekt LebensArt als Teil der Hofanlage. Dort arbeiten etwa 15 Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam im Service und Verkauf. Barbara Winkel aus dem LebensArt-Team hatte die Gäste über die Angebote auf der Hofanlage informiert. Zudem lud sie den Ministerpräsidenten ein, die Seminar- und Veranstaltungsräume selbst zu nutzen. „Vielleicht können sie ja mal mit dem Landtag hier tagen“, erklärte Winkel.
 
Kritik am Bundesteilhabegesetz untermauert
Herbert Burger, Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe, thematisierte während des Besuchs noch einmal die Chancen zur Teilhabe am Berufsleben und die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes. „Wir legen großen Wert darauf, dass alle Menschen mit einer Behinderung ungehindert Zugang zu einer Werkstatt haben“, betonte Burger. Das sei im neuen Gesetz nicht der Fall.

Torhaus als Beispiel für Verzahnung
„Wir müssen beim Thema Inklusion eine Verzahnung schaffen, wie es auf der Hofanlage in Holtensen der Fall ist“, erklärte Dr. Matthias Miersch. Nicht nur über die lobenden Worte, sondern auch über eine Spende des SPD-Ortsvereins Barsinghausen durfte sich die Lebenshilfe Seelze freuen. Diese hatte Claudia Schüßler an Lebenshilfe-Vorstand Christian Siemers überreicht.