Mobilität verbessert die Möglichkeit zur Teilhabe

Einkäufe erledigen, Arztbesuche oder zu Freizeitaktivitäten fahren: Für diese Dinge sind die Wohnstätten der Lebenshilfe Seelze in Luthe ab sofort deutlich besser ausgestattet. Mit Unterstützung der „Aktion Mensch“, die 70 Prozent der Anschaffungskosten übernahm, wurde mit einem Ford Transit ein weiteres, größeres Fahrzeug angeschafft.

17 Bewohner der Wohnstätten am Stubbenhope und an der Lukas-Cranach-Straße sind damit deutlich mobiler geworden. Denn bisher verfügten die Wohnstätten nur über ein kleines Auto. „Das war eindeutig zu wenig. Wir benötigen das größere Fahrzeug, um die Teilhabe der Bewohner am Leben in der Gemeinschaft zu verbessern. Sei es für Ausflüge in der näheren Umgebung, für Ferienfreizeiten, Kulturangebote und regelmäßige Freizeitangebote. Hinzu kommt ein erhöhter Bedarf an individueller Beförderung bei Arztbesuchen oder zu Therapien“, verdeutlichte Lebenshilfe Vorstand Christian Siemers die Notwendigkeit. „Außerdem versorgen sich die Wohngruppen selbständig, kaufen alle Lebensmittel, Getränke und sonstigen wirtschaftlichen Bedarf selbst ein“, fügte Gruppenbetreuer Henning Pengel hinzu. Zudem sei auch der Austausch des Fahrzeugs mit anderen Wohnstätten möglich.

Im Sinne der Inklusion
Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion ein. Menschen mit und ohne Behinderung sollen ganz selbstverständlich zusammenleben: in der Schule, bei der Arbeit und in der Freizeit. Sie sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Und sie sollen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Damit alle Menschen überall dabei sein können, müssen Barrieren verschwinden. Mit den Einnahmen aus ihrer Soziallotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1000 soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Damit ist sie die größte soziale Förderorganisation in Deutschland.