Seelzer belohnen sich nicht für starke Leistung

Diese Situation gibt es bei einem Fußballturnier auch nicht allzu häufig: Das Team der Lebenshilfe Seelze hat beim 13. BFLN-Hallenmasters des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) und des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Hannover-Wülfel nur ein Spiel verloren und sogar den späteren Sieger Hannover 96 geschlagen – und musste sich am Ende doch mit dem fünften Rang begnügen.

Bis zum Viertelfinale lief es für die Mannschaft von Trainer Marko Heitmüller im Soccer & Racket Park perfekt. Mit der makellosen Bilanz von vier Erfolgen aus vier Spielen, darunter die Partie gegen Hannover 96 (2:1), marschierten die Seelzer durch die Vorrunde und mauserten sich so zu einem der Favoriten auf den Turniersieg.

Einzige Niederlage im Viertelfinale
Unterstützt von zahlreichen Eltern und Freunden ging es dann im Viertelfinale gegen die Lebenshilfe Braunschweig. Gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner taten sich die Seelzer schwer und fanden keine Mittel, um das Abwehrbollwerk zu knacken. Zudem machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, so dass nach einer 1:2-Niederlage der Traum vom ersten Titelgewinn seit 2016 beendet war. Braunschweig schaffte es schließlich ins Finale, das mit 1:2 verloren ging.

Zwei Siege zum Abschluss
Trotz der anfänglichen Enttäuschung knüpfte Seelze in den Platzierungsspielen wieder an die vorher gezeigten Leistungen an. Mit zwei deutlichen Siegen gegen die Lebenshilfe Wolfsburg (5:1) und die niederländischen Gäste aus Enschede von VV Rigtersbleek II (4:1) feierte das Team einen versöhnlichen Abschluss.

Großes Lob vom Trainer
„Jeder hat alles gegeben und bis zum Ende gekämpft. Zudem hatten wir zwei sehr starke Torhüter. Schade, dass sich meine Mannschaft nicht für die Leistungen belohnt hat. Denn es wäre mehr drin gewesen“, sagte Trainer Marko Heitmüller, der die Organisatoren für eine perfekte Ausrichtung lobte. Bei der abschließenden Siegerehrung durften sich alle Mannschaften neben Medaillen für die Spieler auch jeweils über einen vom NFV gestifteten Fußball freuen.

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