Die Werkstätten der Lebenshilfe Seelze sind bis zum 18. April geschlossen

Die Lebenshilfe Seelze hat alle Einrichtungen geschlossen sowie alle ambulanten Angebote der Eingliederungshilfe eingestellt. Die Schließung gilt vorerst bis zum 18. April. Eine Notbetreuung ist eingerichtet. 

 

In der Notbetreuung der Werkstätten nehmen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, deren Eltern und Angehörige in Berufen arbeiten, die für das öffentliche Leben und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur unverzichtbar sind. Dazu zählen folgende Berufsgruppen/Bereiche:

  • Gesundheitswesen, Medizin, Pflege
  • Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr
  • Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Telekommunikation
  • Finanzwesen, Banken
  • Öffentliche Versorger wie Energie- und Stadtwerke 
  • Lebensmittel: Groß- und Einzelhandel

Ausgenommen von dieser Einstellungsverfügung ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen (etwa drohende Kündigung oder Verdienstausfall).

Falls Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozialdienst oder an die jeweiligen Gruppenleiter der Werkstattgruppen. Sie sind unter den Ihnen bekannten Telefonnummern zu erreichen.

Auszug aus dem Erlass des niedersächsischen Sozialministeriums vom 17. März:

Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe dürfen von den dort beschäftigen und betreuten Menschen mit Behinderungen nicht betreten werden, 

  • die sich in einer betreuten Unterkunft (z. B. besondere Wohnform, Wohnheim) befinden, 
  • die bei Erziehungsberechtigten oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist oder 
  • die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten. 

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen, sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die eine Betreuung während des Tages benötigen und deren Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann. Für diesen Personenkreis ist eine Notbetreuung sicherzustellen. Dabei ist restriktiv zu verfahren. 

Das Betretungsverbot gilt nicht für Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die im Zusammenhang mit medizinischen und/oder pflegerelevanten Produkten, Leistungen oder Unterstützungsarbeiten erbringen oder durchführen, hierzu zählen auch Wäschereien. Es gilt auch nicht für solche Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die der Versorgung mit Speisen in medizinischen und/oder pflegerelevanten Einrichtungen dienen. Die Träger der Werkstätten für behinderte Menschen haben in allen Fällen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Nahkontakte soweit wie möglich verhindert werden. 

Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020.
Eine Verlängerung ist möglich. 

 

Schließung der Werkstätten: Erlass des Sozialministeriums (pdf, 164,35 KB)

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Schließung der Werkstätten: Rundschreiben Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (pdf, 207,95 KB)

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