Wohnen: Mehrere Besucher gleichzeitig erlaubt

Viele erfreuliche Änderungen haben sich in den vergangenen Wochen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe-Wohnstätten ergeben. Diese sorgen dafür, dass es wieder einige Schritte weiter zurück in den Alltag geht. Dazu gehört, dass Niedersachsen die strengen Besuchs- und Ausgangsregeln noch einmal weiter gelockert hat. Seit Ende Juli dürfen mehrere Personen gleichzeitig die Bewohner besuchen.

Es bleibt aber die Maßgabe, dass der Mindestabstand eingehalten werden sollte. In Einzelfällen, wie beim Schieben eines Rollstuhls, kann dieser auch unterschritten werden. Alle weiteren Besuchsregeln bestehen weiterhin. Denn die vielerorts wieder steigenden Infektionszahlen mahnen zur Zurückhaltung. Größtes Ziel ist und bleibt, Infektionen zu verhindern und alle Bewohner sowie das Betreuungspersonal bestmöglich zu schützen. Dazu kann jeder beitragen, indem die Lockerungen verantwortungsbewusst und umsichtig umgesetzt werden.

Voraussetzungen für Besuche bzw. für das Abholen von Bewohnern:

  • In der Wohnstätte darf es keinen Verdachts- oder Infektionsfall geben.
  • Nur gesunde Besucher dürfen unsere Einrichtungen betreten.
  • Begleitpersonen dürfen keinen Atemwegsinfekt oder erhöhte Temperatur haben und/oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben.
  • Melden Sie sich vor Ihrem Besuch an und vereinbaren Sie einen Termin. Kommen Sie bitte nicht unangekündigt vorbei.
  • Essen und Trinken sind während des Besuchs nicht erlaubt. Bitte bringen Sie kein Essen mit.

Rückkehr in die Einrichtung: Keine Maskenpflicht in Gemeinschaftsräumen

Bewohner und Bewohnerinnen, die in ihre Einrichtung zurückkehren, müssen im Gemeinschaftsbereich keinen Mundschutz tragen. Das Gesundheitsamt und das Sozialministerium haben ihre Empfehlung mit der neuen Verordnung aufgehoben. Ebenso wird keine Quarantäne mehr von Personen erwartet, die längere Zeit außer Haus verbracht haben. Hier sind wir dazu verpflichtet, vor allem in den ersten 14 Tagen eine enge Begleitung bei der Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstands sicherzustellen.

Allgemeine Hygieneregeln für Besucher unserer Wohnstätten:

  • Hände bitte am Eingang desinfizieren bzw. gründlich und mindestens 20 Sekunden mit Seife waschen.
  • In und außerhalb der Wohnstätte: Hochwertigen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen. Das gilt auch für Bewohner, wenn sie sich außerhalb der Wohnstätte mit anderen Personen treffen. Gegenüber den einfachen Alltagsmasken, der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB), bietet ein MNS mehr Sicherheit.
  • Während des gesamten Kontakts einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Der Mindestabstand von 1,50 bis 2 Meter sollte jederzeit eingehalten werden.

In der Wohnstätte werden Sie von unseren Fachkräften über die Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen informiert. Es ist zudem erforderlich, dass wir Ihre Kontaktdaten erfassen und für drei Wochen speichern. Danach werden wir Ihre Daten wieder löschen.

Unsere dringende Bitte:

Das Infektionsrisiko ist unverändert hoch, vor allem für Menschen mit Behinderung. Der Schutz und die Gesundheit aller Bewohner und unserer Betreuungskräfte steht an erster Stelle. Halten Sie daher alle Hygiene- und Abstandsregeln bei Ihren Besuchen, beim Spazierengehen und anderen Aktivitäten außerhalb der Wohnstätte konsequent ein.

Bislang ist es gelungen, dass niemand in unseren Einrichtungen erkrankt ist. Wir dürfen dennoch nicht nachlässig oder unvorsichtig werden und müssen gemeinsam alles dafür tun, Infektionen zu verhindern. Bleiben Sie umsichtig und diszipliniert. Gehen Sie verantwortungsbewusst mit den Regeln um. Danke!

Was passiert in einem Infektionsfall?

Sollte sich ein Bewohner mit Corona infizieren, handeln wir unverzüglich nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes. Bis die betroffene Person von einem Krankenhaus aufgenommen werden kann, wird sie in ihrem Zimmer isoliert oder in einen separaten Quarantänebereich versorgt. Diesen Bereich haben wir bereits eingerichtet.

Hygieneregeln für den Besuch der Wohnstätten (pdf, 169,88 kB)

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