Edeka und Lebenshilfe: Vertrauensvolle Zusammenarbeit

„Gewinn für alle“: Edeka-Geschäftsführer Lennart Schmidt und Steffen Christ mit Jörg-Olaf Haberland (Mitte), Berufliche Integration Lebenshilfe Seelze.

„Kurze Wege, lokale Partnerschaft, gutes Preis-/Leistungsverhältnis sowie ein verlässliches und vertrauensvolles Miteinander“ – Steffen Christ fallen einige Punkte ein, die für die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Seelze sprechen. Der Geschäftsführer des E-Centers an der Hannoverschen Straße spricht aus langjähriger Erfahrung.

Mit Mehrwegdosen, die Edeka 2018 deutschlandweit als erstes E-Center an seinen Bedientheken als Alternative zu Einwegverpackungen anbot, fing alles an. „Für die Reinigung dieser Verpackungen haben wir vor Ort einen Dienstleister gesucht – und mit der Lebenshilfe gefunden.“

Weitere Aufträge, etwa die Reinigung der Arbeitskleidung, kamen hinzu; die Zusammenarbeit wurde enger. 2024 nahm Edeka erstmals am bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ als Partnerunternehmen der Lebenshilfe teil. Werkstatt-Mitarbeiter wie Florian Gelhaar nutzten die Chance, den Arbeitsalltag bei Edeka kennen zu lernen. „Über die Jahre ist ein Vertrauensverhältnis entstanden, mit dem wir die Kooperation Stück für Stück ausgebaut haben“, sagt Geschäftsführer Lennart Schmidt. Sein Fazit: Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Seelze sei ein „Gewinn für alle.“

Edeka Schmidt & Christ gewinnt Förderpreis für Inklusion 2026 der Region Hannover

Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und Chancengleichheit sichern – dafür setzen sich die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover mit dem „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ ein. Jetzt zeichneten sie erneut Unternehmen aus, die Inklusion im Arbeitsleben mit konkreten Maßnahmen voranbringen. Den Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro erhält das E-Center Schmidt & Christ aus Seelze.

Das E-Center Seelze Schmidt & Christ überzeugte die Jury mit einer langjährigen und gewachsenen Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Seelze. Menschen mit Behinderung arbeiten fest in den Teams mit, übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben im Markt und stehen im direkten Kontakt mit Kund*innen. Durch individuell angepasste Arbeitsplätze, gezielte Förderung und neue Aufgabenbereiche – etwa im Wareneingang oder in der Logistik – schafft das Unternehmen nachhaltige Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die Jury würdigte insbesondere, dass Inklusion hier selbstverständlich im Arbeitsalltag gelebt und konsequent weiterentwickelt wird.
(Quelle: hannover.de)