Sozialdienst

Der Sozialdienst berät und unterstützt die rund 550 Mitarbeiter der Werkstatt in allen Lebenslagen und Lebensfragen. Jens Gronemeier und sein qualifiziertes Team leisten mit viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Herzblut ein großes Stück „Lebensbegleitung“ für die Mitarbeiter mit Behinderung.

„Eine unserer Hauptaufgaben besteht in der Planung und Begleitung der beruflichen Förderung”, erklärt Jens Gronemeier, Leiter des Sozialdienstes – „Dazu gehören das Aufnahmeverfahren in die Werkstatt, der Kontakt zu den Kostenträgern, die Erstellung von Förderplänen sowie die Zielüberprüfung, die berufliche Weiterbildung und Arbeitsplatzwechsel.“ Eine besondere Bedeutung komme dabei der Erarbeitung der Förderziele und der individuellen Begleitplanung für jeden Mitarbeiter zu. „Nach unserem Konzept wird jeder Mitarbeiter zwei Mal im Jahr besprochen.“

„Die Koordination und Begleitung von Außenarbeitsplätzen und Praktika wird immer wichtiger“, ergänzt Mark Ormerod. Dazu gehören die Akquise neuer Plätze und die Betreuung der Mitarbeiter in den Unternehmen. Bei einem Wechsel vom Arbeits- in den Förderbereich der Werkstatt, einem Wechsel des Arbeitsplatzes oder einer Arbeitszeitverkürzung sowie dem Austritt aus der Werkstatt in den Ruhestand steht das Team den Mitarbeitern ebenfalls zur Seite. „Wir begleiten die Mitarbeiter auch im Eingangsverfahren des Berufsbildungsbereiches der Werkstatt“, sagt Thomas Kaptein. „Grundsätzlich beraten wir die Eltern, Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer zu allen Fragen im Zusammenhang mit Arbeit und Leben.”

Darüber hinaus organisieren die Mitarbeiter des Sozialdienstes den Fahrdienst und unterstützen die Gruppenleiter beim Abholen der Mitarbeiter vom Bus und springen auch mal bei pflegerischen Aufgaben ein. „Außerdem sind wir die erste Anlaufstelle für freiwillige Helfer, die bei uns ein Freiwilliges Soziales Jahr, den Bundesfreiwilligendienst oder ein Praktikum machen wollen“, sagt Gronemeier.

Bei aller Aufgabenvielfalt, stehe der Einzelne mit seinen Fragen, Sorgen und Nöten im Mittelpunkt, betont Rita Kreikebohm. „Unsere Türen stehen immer offen, wir haben ein offenes Ohr und helfen jedem Mitarbeiter, seine beruflichen und persönlichen Herausforderungen im Alltag zu bewältigen.

Arbeitsbegleitende Angebote

Die berufliche und persönliche Weiterbildung ist ein Schwerpunkt der Werkstatt. Der Sozialdienst arbeitet dabei eng mit den Gruppenleitern und externen Anbietern wie der Volkshochschule, dem Arbeiter-Samariter-Bund und Therapeuten aus der Region zusammen. Ob musikalische, kreative oder sportliche Aktivitäten, therapeutische Angebote, Erste-Hilfe-Training, Computerkurse, Gabelstapler-Führerschein bis hin zum Lesen-Schreiben-Rechnen: Jeder Mitarbeiter kann bis zu zwei Angebote auswählen.

  • Berufliche Bildung (z.B. Gabelstapler-Führerschein)
  • Persönlichkeitsförderung
  • Sport (Fußball, Judo, Schwimmen)
  • Gesundheitsfürsorge (u.a. Ergotherapie, Rückenschule)
  • Kreativität (u.a. Malen, Kunsthandwerk)

Kontakt

Jens GronemeierLeiter des Sozialdienstes jens.gronemeier@lebenshilfe-seelze.de 05137 – 995 145
Adresse
Lebenshilfe Seelze
Vor den Specken 3b
30926 Seelze